Wegen Corona stehen nun auch die Tafelkunden vor verschlossenen Türen. Die Bedürftigen trifft es hart.

Nur über die günstigen Lebensmittel, die sie dort erhalten haben, konnten sie sich über Wasser halten. Das steht ihnen nun oft bis zum Hals.

Auch in Bayern ist das öffentliche Leben derzeit nicht mehr so, wie man es kennt. Bedrückende Ruhe statt vitaler Lebendigkeit. Ruhe herrscht auch in den Läden, wo es an einigen Tagen der Woche durchaus quirlig zuging: Nun haben die Tafelkunden ihre Anlaufstelle verloren. Die günstige Einkaufsmöglichkeit war das eine, der soziale Kontakt das andere. Jetzt - in Zeiten der Ausgangsbeschränkung - sind sie doppelt bedürftig. Um über die Runden zu kommen, sind sie dringend auf Unterstützung angewiesen.

Tafelkunden nicht alleine lassen. Die Caritas hat eine schnelle und praktikable Lösung gefunden: Frauen und Männer, die bisher einen Tafelausweis bekommen haben, erhalten nun einen Einkaufsgutschein. Damit können die Menschen in den regionalen Lebensmittelmärkten einkaufen. Die Geldbeträge sind unterschiedlich hoch - je nach Bedarf.

Wir helfen München hat die schnelle Förderung des Projekts ermöglicht.